Multikulturalität als Chance

„Ein Land – eine Kultur“. Die Aussage trifft für Deutschland seit Langem nicht mehr zu. Während früher die monokulturell geprägten Angehörigen der deutschen Mehrheitsgesellschaft in den Bildungseinrichtungen dominierten – nach dem Credo „in einem Land geboren, aufgewachsen und geblieben, in einer Sprache sozialisiert und mit einem Kulturraum verbunden“ -, erleben wir heute eine kulturell durchmischte Gesellschaft und damit auch Bildungseinrichtungen mit kulturell und sprachlich unterschiedlichen Einflüssen.

Die Bevölkerungszusammensetzung der deutschen Hauptstadt ist heute so, dass jeder vierte Einwohner in Berlin einen ausländischen Familienhintergrund hat (ca. 860.000 registrierte Stadteinwohner inkl. deutscher Staatsbürger); in den inneren Stadtbezirken hat sogar jeder zweite Einwohner einen Migrationshintergrund.

In Berlin wohnen Menschen aus mehr als 190 Ländern. Daraus erklärt sich die kulturelle Vielfalt der Stadt. 40% aller Berliner Kinder haben mindestens einen Elternteil nicht-deutscher Herkunft. Förderung der interkulturellen Kompetenz und Mehrsprachigkeit wird somit als eines der wichtigsten Bildungsziele der Elementarpädagogik von heute angesehen. Die Erziehungswissenschaftlerin Susanne Roux sieht die konkreten Bildungsziele erfüllt, wenn man innerhalb einer Kindertageseinrichtung „Mehrsprachigkeit als Lebensform begreift, Kulturkonflikte als Entwicklungschance ansieht [,] [und] Fremdheitskompetenz entwickelt“. 

„Multi Lingua“ teilt die Auffassung von Susanne Roux, dass durch die gestiegene Bedeutung der Mehrsprachigkeit und Interkulturalität ein radikales Umdenken in der Erziehung im Elementarbereich erfolgen muss. Dies sollte u.a. vor dem Hintergrund geschehen, dass interkulturelle Erziehung keinen zusätzlichen situativen (präventiven) Aspekt im frühpädagogischen Erziehungsalltag darstellt, sondern als ein „durchgängiges Prinzip verstanden werden muss“. Die erfolgreiche Umsetzung solcher Konzeption können wir in den typischen Einwanderungsländern Kanada, USA, England und Australien beobachten.

Im Rahmen des innovativen ganzheitlichen Konzeptes hat „Multi Lingua“ sich das Ziel gesetzt, interkulturelle Pädagogik zum durchgängigen Prinzip unseres Alltags zu machen und somit Ihre Kinder zu sozial kompetenten, vielseitigen und toleranten Persönlichkeiten mit einem weiten Horizont zu entwickeln.

Interkulturelle Ziele finden sich thematisch in unseren Projekten, Spielen, in unserer musikalischen Erziehung sowie in den Bildungsangeboten und Feiern wieder.
 

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